Am Innsbrucker Arbeitsmarktservice ist es ja üblich, daß die Sachbearbeiter ihr Klientel nach Geburtsdaten verwalten. Vor kurzem sind nun alle Geburtsdaten wieder neu verteilt worden, d.h. jeder AMS-"Kunde", der bislang immer bei einem bestimmten Betreuer war, der muß nun ein oder zwei Türen weiter zu einem anderen Betreuer. Das führte nun dazu, daß alle, die zu einem vereinbarten Termin zu ihrem Stammbetreuer gekommen sind, die fanden sich stattdessen wieder in einer Warteschlange vor einem anderen Büro.
Die ganze Vorgehensweise ist ja etwas eigenwillig, denn ich bin mir nicht sicher, daß es effizient und sinnvoll ist, daß die Sachbearbeitung heute im Computerzeitalter noch nach Geburtsdaten oder Anfangsbuchstaben sortiert wird, da es ja geburtenstarke Monate gibt, genauso wie es Namenshäufungen bei bestimmten Anfangsbuchstaben gibt. Es ist nämlich so, das bezeugt der Lokalaugenschein, daß sich dann speziell vor den Büros mit den geburtenstarken Monaten lange Warteschlangen bilden, während andere Büros oft eine Stunde lang gar nicht frequentiert werden. Der Sinn dahinter will sich mir nicht ganz erschließen, denn heutzutage kann doch jeder Sachbearbeiter von jedem Klienten sofort per PC die nötigen Daten abrufen.Insofern frage ich mich: wäre es nicht effizienter, diese Geburtstagsregelung am AMS endlich abzuschaffen?
Noch etwas, das mich etwas verstört - weshalb wird im AMS videoüberwacht? Ist es denn nötig den Aufzug des AMS per Kamera zu überwachen?
Autorin: Irene L.
Bildquelle: Irene L.
